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Die Verwendung und Herstellung von Glycerinseife

Glycerinseife

Glycerinseifen waren bereits im 18. Jahrhundert begehrte Körperpflegemittel. Aufgrund ihres hohen Preises galten sie als Luxusartikel. Charakteristisch für diese Seifen sind die transparenten Farben und eine relativ weiche Konsistenz, durch die eine gute Formbarkeit möglich wird.

Die Hauptbestandteile einer klassischen Glycerinseife sind Öle oder Fette. Besonders geeignet sind tierische Talge und Kokos- oder Rizinusöl. Während der Herstellung - der so genannten Seifensiedung - wird einer geschmolzenen „Basisseife“ eine Mischung aus Glycerin und Alkohol hinzugefügt. Durch den relativ hohen Alkoholanteil können zusätzliche Duftstoffe (ätherische Öle oder Auszüge aus Pflanzen bzw. Früchten) in der Seife lange haltbar gemacht werden. Während der industriellen Produktion werden zusätzlich unterschiedliche chemische Stoffe zugesetzt, um die Haltbarkeit und das Aussehen zu verbessern.

Die klare Transparenz entsteht durch eine konzentrierte Zuckerlösung. Die fertige, gelartige Seifenmasse wird in die gewünschten Formen gebracht und abgekühlt. Auch Reste können immer wieder eingeschmolzen und neu zusammengestellt werden. Nach dem Ende der Abkühlung sollte die Glycerinseife rund zwei Wochen nachtrocknen und - in Klarsichtfolie gewickelt – an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.Glycerinseifen können zur Reinigung des gesamten Körpers verwendet werden und sind für alle Hauttypen geeignet.

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